Ausgangslage
Die Digitalisierung der Fernsehwelt ist in vollem Gange. Den Zuschauern steht eine immer größere Sender- und Programmvielfalt zur Verfügung. Das Angebot ist mit aktuell 78 empfangbaren Kanälen pro Haushalt so ausdifferenziert wie nie zuvor. Jeder fünfte Haushalt kann sogar über 150 Programme empfangen.
Die zentralen Fragen
- Verteilen die Zuschauer auch ihre Nutzung auf immer mehr Sender?
- Wie ist das Verhältnis zwischen empfangbaren und genutzten Sendern und wie hat es sich entwickelt?
- Auf wie viele Sender entfällt die Hauptfernsehnutzung der Zuschauer?
- Welche Sender schaffen es besonders häufig ins „Relevant Set“ der Fernsehzuschauer?
Das Ergebnis
Diese Sendervielfalt wird von den Zuschauern jedoch so gut wie gar nicht genutzt: Die Zuschauer konzentrieren sich bei ihrer Auswahl auf nur fünf Sender. Das gilt selbst für Multi-Channel-Haushalte, die aus über 150 Sendern wählen können. Am häufigsten ins „Relevant Set“ der Zuschauer schaffen es RTL, ProSieben und SAT.1.
Ausblick
Die etablierten TV-Marken werden an ihrer Leuchtkraft nicht verlieren. Ihnen wird auch in Zukunft eine Schlüsselrolle zukommen. Marken sind gerade dann wichtig, wenn die Vielfalt des Angebots immer unüberschaubarer wird. Sie geben durch ihr Inhalts- und Qualitätsversprechen Orientierung und Sicherheit.